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Asant
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Asant (Ferula assa-foetida, frĂŒher auch Ferula asa foetida), auch bekannt als Stinkasant oder Teufelsdreck,cite-ref-haerk-tter1987-1-0[1] ist eine Pflanzenart in der Familie der DoldenblĂŒtler (Apiaceae). Das Verbreitungsgebiet reicht vom sĂŒdlichen Iran, Afghanistan, Turkmenistan und Usbekistan bis ins westliche Pakistancite-ref-fop-2-0[2] und bis Indien.cite-ref-grin-3-0[3] Auch aus Libyen werden Vorkommen gemeldet.cite-ref-euro-med-4-0[4] Das aus der Pflanze gewonnene Harz wird lateinisch als Asafoetida (oder âAsa foetidaâ, auch Assa fetida, Asafetida usw.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]) bezeichnet.
Contents
âą Beschreibung
âą Taxonomie
âą Nutzung
âą Ernte
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Asant wĂ€chst als ausdauernde, trimonözische, monokarpische (Pflanzen, die nur einmal blĂŒhen und fruchten, bevor sie absterben) krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1,5 bis 3 m. Er bildet einen steifen, aufrechten und bis 10 cm dicken, kahlen, runden, hellgrĂŒnen und gefurchten StĂ€ngel mit schwammigem, weiĂlichem Mark (sukkulent, hohl) und eine groĂe, dicke, fleischige, haltbare Pfahlwurzel aus.cite-ref-fop-2-1[2]cite-ref-7[7] Die ganze Pflanze hat einen stinkenden Geruch und fĂŒhrt einen stinkenden Milchsaft.cite-ref-8[8]
Die basal relativ groĂen, rosettig, oben kleineren, wechselstĂ€ndig und oft abfallend, angeordneten LaubblĂ€tter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist zweifach gefiedert. Die glĂ€nzenden, ledrigen und dunkelgrĂŒnen TeilblĂ€ttchen sind schmaleiförmig bis eilanzettlich und rundspitzig bis abgerundet, stumpf mit ganzem Rand.cite-ref-fop-2-2[2]
Generative Merkmale
Die langstieligen, vielstrahligen doppeldoldige weiblichen oder polygam gemischten BlĂŒtenstĂ€nde sind kompakt und terminal zu einem groĂen kugeligen BlĂŒtenstand zusammengesetzt. Es sind bei den unteren Doldenstielen oft groĂe DeckblĂ€tter mit Blattscheiden vorhanden. Die BlĂŒten besitzen eine doppelte, fĂŒnfzĂ€hlige BlĂŒtenhĂŒlle. Die haltbaren KronblĂ€tter sind bei den weiblichen BlĂŒten weiĂlich, bei den mĂ€nnlichen und zwittrigen gelb. Die mĂ€nnlichen und meist sterilen zwittrigen BlĂŒten besitzen fĂŒnf eingekrĂŒmmte StaubblĂ€tter, sowie eine verkĂŒmmerten Fruchtknoten verwachsen mit dem feinhaarigen, glockenförmigen BlĂŒtenboden. Der rudimentĂ€re Fruchtknoten hat einen niedergedrĂŒckten GriffelfuĂ ohne Narben an der Spitze. Die weiblichen BlĂŒten haben keine StaubblĂ€tter dafĂŒr einen kleinen fĂŒnflappigen, ausgerandeten Ring am oberen Rand des Fruchtknotens. Der Kelch aller BlĂŒten besteht jeweils aus fĂŒnf entfernten, kleinen, spitzen ZĂ€hnen. Der mit dem glockenförmigen, fein behaarten BlĂŒtenboden verwachsene, zweikammerige Fruchtknoten ist unterstĂ€ndig, es sind zwei, basal, kegelig verwachsene und auswĂ€rtsgebogene Griffel mit kopfiger Narbe vorhanden. Die Antheren sind subbasifix am Filament angeheftet. Es werden orange-braune DoppelachĂ€nen gebildet, die einzelnen, abgeflachten, gerillten AchĂ€nen sind mit einer LĂ€nge bis etwa 2 cm und einer Breite von etwa 0,8 cm lĂ€nglich bis elliptisch mit kurzen FlĂŒgeln, die fast so breit sind wie die Samen.cite-ref-fop-2-3[2]
Die Chromosomenzahl ist 2n = 22.
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung von Ferula assa-foetida erfolgte 1753 durch Carl von LinnĂ© in Species Plantarum, 1, Seite 248.cite-ref-tropicos-9-0[9] Synonyme fĂŒr Ferula assa-foetida L., oft auch Ferula asa-foetida geschrieben, sind Ferula foetida St.-Lag. und Scorodosma foetidum Bunge.cite-ref-tropicos-9-1[9]
Nutzung
Ernte
Asant liefert beim Einschneiden des freigelegten, etwa 15 cm dicken âWurzelstocksâ ein stark nach Knoblauch schmeckendes Gummiharz. Der aus den Wurzeln austretende, stinkende Milchsaft wird an der Sonne getrocknet und verharzt. Dabei verfĂ€rbt er sich gelblich- bis orangebraun.cite-ref-10[10] Die âErnteâ des Saftes zieht sich ĂŒber 2 bis 3 Monate hin und ergibt einen Ertrag von etwa 1 kg pro Pflanzenexemplar.cite-ref-s-facciola-11-0[11]
Heilkunde und GewĂŒrz
Asantharz wird hĂ€ufig in Afghanistan, Pakistan, Iran und Indien als GewĂŒrz benutzt, vor allem aber in der indischen KĂŒche. Es ist zudem Bestandteil der Worcestershiresauce.cite-ref-s-facciola-11-1[11]
Die Asant-Droge, das gelblich- bis orangebraune Gummiharz âAsa foetidaâ (Teufelsdreck), besteht aus 24 bis 65 % Harz, Gummi und 6â16 % Ă€therischem Ăl, welches unter anderem Asaresinotannol, dessen FerulasĂ€ureester und Vanillin enthĂ€lt. Der Harzanteil ist z. T. fĂŒr den bitteren, beiĂenden Geschmack und den sehr unangenehmen Geruch verantwortlich, der sich allerdings bei Verwendung in einen Geruch Ă€hnlich dem von Zwiebeln und Knoblauch Ă€ndert.cite-ref-gerhard-madaus-12-0[12]cite-ref-13[13]
Bereits in der mesopotamischen Heilkunde wurde der Stinkasant bzw. dessen Saft verwendet.cite-ref-14[14]
Madaus zufolge wird der Asant in Sanskritschriften öfters unter dem Namen âHinguâ erwĂ€hnt. Als GewĂŒrz und Heilmittel gilt er etwa Dioskurides wohl als Ersatz fĂŒr Silphium, dessen Anwendungen man spĂ€ter darauf ĂŒbertrug.cite-ref-15[15] Paracelsus empfahl Asant zum AusrĂ€uchern von PesthĂ€usern. Bei Lonicerus und Matthiolus fördert er Speichel und Auswurf, hilft bei Epilepsie, Asthma, Husten, Milzschmerzen, tĂ€glichem Fieber und inneren GeschwĂŒren.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17] Von Haller lobt ihn bei nervenbedingten Uterusbeschwerden. Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1815 nennt ihn bei asthenischen Brust- und Verdauungskrankheiten, allgemein krampfhaften Affektionen, zur Anregung der Menstruation, gegen Skrofulose, innerlich und Ă€uĂerlich bei Karies, GeschwĂŒren und Krebs.cite-ref-18[18] Hufeland und Mitarbeiter nannten ihn âauflösend und krampfstillendâ, nutzten ihn etwa bei KnochenfraĂ und BandwĂŒrmern. Rademacher verwendete ihn mit Nux vomica bei Koliken.cite-ref-19[19] Clarus fĂŒhrt ihn an als Karminativum, Anthelmintikum, Antispasmodikum, Emmenagogum und Expektorans, Kobert als Antiabortivum, das die nervale Erregbarkeit des Uterus herabsetze. Die mongolische Medizin verwendete Asant bei Parasiten und Krankheiten mit subnormaler Temperatur. Auch in der Tiermedizin diente er zur Entwurmung, auch als RĂ€uchermittel bei LungenwĂŒrmern. Bentley und Trimen zufolge sei er bei Chorea der Hunde bewĂ€hrt.cite-ref-20[20] Ăberdosierungen Ă€uĂerten sich laut Lewin mit Lippenschwellung, stinkendem AufstoĂen, BlĂ€hungen, Diarrhoe, aber auch Kopfschmerzen, Schwindel und erhöhter Libido.cite-ref-gerhard-madaus-12-1[12]
SpĂ€testens durch das im Jahre 659 von 22 Ărzten verfasste âTang-Arzneibuchâ (ćæŹè) wurde eine Droge in den chinesischen Arzneischatz eingefĂŒgt, die den Namen âA wĂšiâ (éżé) trug und deren Stammpflanze spĂ€ter als Ferula assa-foetida gedeutet wurde. Im 16. Jahrhundert gab der Arzt Li Shizhen in seinem Arzneibuch Bencao Gangmu fĂŒr den Asant folgende Indikationen an: âTötet kleine WĂŒrmer, beseitigt stinkenden Atem, zerbricht VerhĂ€rtungen, leitet schĂ€dliches âQiâ nach unten, entgiftet.âcite-ref-21[21]cite-ref-22[22] Im Arzneibuch der VR China aus dem Jahr 1985 werden diese Indikationen ĂŒbernommen und interpretiert als: âStockungen und Ansammlungen durch Fleischspeisen, Verklumpungen im Bauch, Bauchschmerz durch Wurmansammlungen.â Als Dosierung fĂŒr den inneren Gebrauch werden 1â1,5 g angegeben. Als Gegenanzeige wird bestehende Schwangerschaft genannt.cite-ref-23[23]
Das getrocknete Gummiharz des Asants ist mehrheitlich der Lieferant von Asa foetida,cite-ref-24[24] das als Arzneidroge gebrauchte Harz von Asant (Stinkasant aus der Kyrenaika und wohl auch andere Ferula-Arten),cite-ref-25[25] das ĂŒber Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Osten, Persien, Indien und China war. Noch das Deutsche Arzneibuch 6 aus dem Jahre 1926 fĂŒhrt Asa foetida und liefert die entsprechenden PrĂŒfvorschriften. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darĂŒber hinaus im Volksglauben und volkstĂŒmlichen Heilwissen verankert.cite-ref-26[26] Zur medizinischen Anwendung kamen neben der rohen Droge Asa foetida das entsprechende Asa-foetida-Ăl und AlkoholauszĂŒge; auĂerdem wurde das Gummiharz als RĂ€ucherdroge verwendet. Indikationen fĂŒr die Anwendung waren
⹠verschiedene Angst- und Nervenstörungen (NervositÀt, Hysterie, Hypochondrie),
âą krampfartige Magen-, Leber- und Galleleiden,
âą Impotenz und reduzierter sexueller Antrieb.
Entsprechend war Asant vorwiegend als Nerven- und Beruhigungsmittel sowie als gastrointestinales Spasmolytikum verbreitet. Seit dem Altertum galt Asa foetida auĂerdem als Aphrodisiakum und wurde ĂŒber Jahrhunderte in der Liebesmagie eingesetzt.cite-ref-aroma-27-0[27]
Asant ist besonders beliebt bei indischen Brahmanen, denen der Genuss von Zwiebeln und Knoblauch verboten ist.cite-ref-aroma-27-1[27] In der ayurvedischen KĂŒche wird es unter dem Handelsnamen Asafoetida zusammen mit 70 â 80 % gemahlenem Bockshornklee verwendet.
Wird heute nach Rezepten der römischen KĂŒche gekocht, nimmt man Asa-foetida-Tinktur als Ersatz fĂŒr das nicht mehr erhĂ€ltliche Laserpicium beziehungsweise dessen einfach âLaserâ genannten Saft (Laserpitium â vgl. auch Silphium â wurde im Mittelalter mit dem Stinkasant gleichgesetztcite-ref-28[28]). Neben dem Asant kommen als âAsafetidaâ bzw. Teufelsdreck fĂŒr das Mittelalter auch andere Ferula-Arten wie Ferula foetida (Bunge) Regel in Frage.cite-ref-29[29]
MilitÀrische Nutzung
Vom SpĂ€tmittelalter bis zur FrĂŒhen Neuzeit wurde Asant u. a. als Bestandteil einer brennbaren Mischung unterschiedlicher Stoffe in sogenannten Stinktöpfen als Waffe bzw. Kampfmittel eingesetzt. Der ĂŒbelriechende und je nach Zusammensetzung teilweise sogar giftige Rauch dieser Mischungen sollte den Gegner beeintrĂ€chtigen und zur Aufgabe zwingen. In den zeitgenössischen FeuerwerksbĂŒchern wird Asant als fester Bestandteil solcher Mischungen mehrfach erwĂ€hnt.
Siehe auch
Literatur
âą Johann BartholomĂ€us Trommsdorff: Die Apothekerkunst in ihrem ganzen Umfange nach alphabetischer Ordnung. 3. Band: NâS. Henning, Erfurt 1812, S. 869 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
Commons
: Assant (
Ferula assa-foetida
)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Gernot Katzers GewĂŒrzseiten: Asant
âą Ferula assa-foetida bei Useful Temperate Plants
Einzelnachweise
cite-note-haerk-tter1987-11. â vgl. exemplarisch: Gerd und Marlene Haerkötter: Hexenfurz und Teufelsdreck. Liebes-, Heil- und GiftkrĂ€uter: Hexereien, Rezepte und Geschichten. 4. Auflage, Eichborn, Frankfurt a. M. 1987, ISBN 978-3-8218-1055-3.
cite-note-fop-22. â Eugene Nasir: Umbelliferae. Volume 20, 1972, Ferula assa-foetida bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. Louis
cite-note-euro-med-44. â R. Hand (2011): Apiaceae. â In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Ferula
cite-note-55. â Wouter S. van den Berg (Hrsg.): Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium NicolaĂŻ (Ms. 15624â15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium NicolaĂŻ. Hrsg. von Sophie J. van den Berg, N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill, Leiden 1917, S. 204â205.
cite-note-66. â Otto BeĂler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 159 (Asafetida â dufels dreck [âŠ]).
cite-note-77. â G. Gintzburger, K. N. Toderich, B. K. Mardonov, M. M. Mahmudov: Rangelands of the Arid and Semi-arid Zones in Uzbekistan. CIRAD, 2003, ISBN 2-87614-555-3, S. 93.
cite-note-88. â Otto Karl Berg, C. F. Schmidt: Darstellung und Beschreibung sĂ€mmtlicher in der Pharmacopaea Borussica aufgefĂŒhrten officinellen GewĂ€chse. Vierter Band, Förstner, 1863, T. XXVI c. u. d., eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
cite-note-tropicos-99. â Ferula assa-foetida bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 2. Dezember 2017.
cite-note-1010. â Johann Daniel Friedrich Rumpf, Carl Lang: Neue Bilder Gallerie fĂŒr junge Söhne und Töchter zur angenehmen und nĂŒtzlichen SelbstbeschĂ€ftigung aus dem Reiche der Natur, Kunst, Sitten, und des gemeinen Lebens. Band 12. Oehmigcke dem JĂŒngern, Berlin 1804, S. 14 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-s-facciola-1111. â S. Facciola: Cornucopia - A Source Book of Edible Plants. Kampong Publications, 1990, ISBN 0-9628087-0-9. Zitiert in: Ferula foetida bei Plants For A Future, abgerufen am 24. MĂ€rz 2013.
cite-note-gerhard-madaus-1212. â Gerhard Madaus: Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band I, Olms, Hildesheim / New York 1979, ISBN 3-487-05891-X, S. 614â619 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938).
cite-note-1313. â G. Arends, H. Zörnig, G. Frerichs: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Erster Band. Springer, 1938, ISBN 978-3-642-90728-9, S. 588 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1414. â Martha Haussperger: Ein kleines Kompendium aus altbabylonischer Zeit. In: WĂŒrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 16, 1997, S. 131â149; hier: S. 132.
cite-note-1515. â Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 BĂŒchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 316â320 (Buch III, Kapitel 84) Silphion (Digitalisat)
cite-note-1616. â Adam Lonitzer. Kreuterbuch. KĂŒnstliche Conterfeytunge der BĂ€ume / Stauden / Hecken / Kreuter / Getreyde / GewĂŒrtze : Mit eygentlicher Beschreibung derselbigen Namen / Underscheyd / Gestalt NatĂŒrlicher Krafft und Wirckung ⊠Christian Egenolffs Erben, Frankfurt am Main 1557. Ausgabe 1564, Blatt 61v: Teufelstreck (Digitalisat)
cite-note-1717. â Pietro Andrea Mattioli (Georg Handsch, Ăbersetzer). New KreĂŒterbuch: Mit den allerschönsten vnd artlichsten Figuren aller GewechĂ, dergleichen vormals in keiner sprach nie an tag kommen. Prag 1563, Blatt 312v: Teuffelsdreck (Digitalisat)
cite-note-1818. â August Friedrich Heckers practische Arzneimittellehre. Teil II, Wien 1815, S. 175â180: Asa foetida (Digitalisat)
cite-note-1919. â Johann Gottfried Rademacher. Erfahrungsheillehre. 2. Ausgabe, Berlin 1846, Band I, S. 258â260: Stinkender Asant mit Brechnusstinktur bei Kolik. (Digitalisat)
cite-note-2020. â Robert Bentley und Henry Trimen. Medicinal plants. J. & A. Churchill, London 1880, Band II, No 126 (Digitalisat)
cite-note-2121. â Li Shizhen. Bencao gangmu. 1596, Band 34 (Kommentierte Ausgabe Peking, Band III, S. 1969)
cite-note-2222. â George Arthur Stuart. Chinese Materia Medica. Vegetable Kindom. Shanghai 1911, S. 173â74. Ferula (Digitalisat)
cite-note-2323. â Zhong hua ren min gong he guo. Pharmakopoe der VR China 1985. Band 1, S. 155.
cite-note-2424. â Lisa Takler: FlĂŒchtige Verbindungen und antimikrobielle Wirkung ausgewĂ€hlter Harze und Balsame von AâJ. Diplomarbeit, Univers. Wien, 2015, S. 105â112, online (PDF; 3,18 MB), auf updata.univie.ac.at, abgerufen am 1. November 2016.
cite-note-2525. â Gundolf Keil Die âCirurgiaâ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 355 (Assa Vethida).
cite-note-2626. â M. Smollich: Die Arzneidroge Asa foetida â ein historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum. GRIN, 2009, ISBN 978-3-640-26174-1.
cite-note-aroma-2727. â T. Vierich, T. Vilgis: Aroma: Die Kunst des WĂŒrzens. 3. Auflage. Stiftung Warentest, 2015, ISBN 978-3-86851-755-2, S. 109 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2828. â Otto BeĂler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 143, Anm. 1.
cite-note-2929. â Otto BeĂler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. 1959, S. 159 (dort auch genannt âAsafetida â dufels dreck, ... Lasar, Selvium, Silvasilvium [âŠ] opium squinancium, lasarâ) und dazu auch S. 209 (unter dem Stichwort Opium zur ErwĂ€hnung von opium quirinacium: âasa fetida vel lazarâ).